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Olga Kosanović - Kurzfilmprogramm
GENOSSE TITO, ICH ERBE wurde 2022, LAND DER BERGE 2025 beim Österreichischen Filmpreis als bester Kurzfilm ausgezeichnet.
Genosse Tito, ich erbe
Kurzfilm, 27min, DE / AT 2020
Regie, Drehbuch, Kamera & Schnitt: Olga Kosanović
Ein Berghang, ein Obstgarten, ein Haus. Idyllische Bilder im südlichen Serbien. Drei Generationen unter dem Dach des Hauses, dass für seine Weitergabe vorbereitet wird. Jeder mit seinem eigenen Erbe, das aber alle gemeinsam tragen müssen - Erinnerungen, Fiktionen, das, was da ist, aber keinen Platz findet, was keiner haben möchte und trotzdem niemanden loslässt. Eine Annäherung an die Geschichte,
...Genosse Tito, ich erbe
Kurzfilm, 27min, DE / AT 2020
Regie, Drehbuch, Kamera & Schnitt: Olga Kosanović
Ein Berghang, ein Obstgarten, ein Haus. Idyllische Bilder im südlichen Serbien. Drei Generationen unter dem Dach des Hauses, dass für seine Weitergabe vorbereitet wird. Jeder mit seinem eigenen Erbe, das aber alle gemeinsam tragen müssen - Erinnerungen, Fiktionen, das, was da ist, aber keinen Platz findet, was keiner haben möchte und trotzdem niemanden loslässt. Eine Annäherung an die Geschichte, die Teil der eigenen wird. Heimat ist kompliziert, erben vielleicht eine Last und Tito wird zur Symbolfigur für etwas Gewesenes - Eine filmische Auseinandersetzung mit dem, was bleibt.
Land der Berge
Kurzfilm, 28min, AT / DE 2023
Regie & Drehbuch: Olga Kosanović
Kamera: Simone Hart
Schnitt: Sebastian Schreiner
Unaufdringlich leise kämpft der alleinerziehende Vater Vladimir für sein Bleiberecht in Österreich – und setzt dabei sogar seinen linken Daumen aufs Spiel.
Mit bewegender Liebe für ihre Protagonist:innen zeigt Olga Kosanović den kafkaesken Bleiberechtsirrsinn österreichischer Machart. Der aus Serbien stammende alleinerziehende Vater Vladimir möchte arbeiten, kümmert sich um seine „gut integrierte“ Tochter, und gleichzeitig muss er darum kämpfen, im Land bleiben zu dürfen. Die Logik der Dame im Amt ist so zynisch wie paradox: Man darf bleiben, wenn man verdient, man darf aber nur verdienen, wenn man bleiben darf. Der Film begleitet Vladimir auf der täglichen Suche nach Würde durch ein Land der Unmöglichkeiten. Die titelgebenden Berge, die er überwinden muss, sind nicht die, die so kitschig die Wahlplakate zieren. Es sind schroffe Klippen, die von immenser sozialer Ungerechtigkeit erzählen. Wenigstens in den Bildern dieses Films bewahrt sich eine Idee von Humanismus. (Katalogtext Diagonale'23, ph)